Jeder, der mal Service gemacht hat, kennt die Szene: Die Küche stellt den Teller auf die Durchreiche und ruft "Tisch acht!". Der Kellner steht draußen auf der Terrasse, hört nichts, und das Schnitzel wird kalt. Also läuft jemand rein, schaut nach, läuft wieder raus. Zwanzig Mal am Abend.
Genau dafür haben wir SMART PickReady gebaut. Es ist unser zweites Produkt aus eigener Entwicklung nach SMART SelfOrder, und es macht eine einzige Sache: Sobald die Küche einen Bon am Küchenmonitor fertig meldet, klingelt das Handheld des Kellners, der den Tisch bedient. Mit Tisch, Positionen und Bestellnummer, und einem Knopf für "Abgeholt".

Wie es funktioniert
Das Prinzip ist bewusst einfach gehalten, weil in der Küche niemand Zeit für neue Abläufe hat.
Ihr Küchenmonitor, zum Beispiel der Kitchen Bar Manager, druckt beim Fertigmelden ohnehin einen Bon. Bei PickReady druckt er ihn nicht auf einen Bondrucker, sondern auf einen kleinen Hub: einen Raspberry Pi im Kassennetzwerk, der sich dem Monitor gegenüber wie ein ganz normaler Netzwerkdrucker verhält. Für die Küche ändert sich nichts, sie drückt wie bisher auf Fertig.
Der Hub liest aus dem Bon heraus, was zählt: die Tischnummer, die Positionen mit Mengen, die Bestellnummer und vor allem die Kellnernummer, die Ihre Kasse auf jeden Bon druckt. Dann schickt er den Bon über das WLAN an das Handheld, auf dem sich genau dieser Kellner angemeldet hat.
Auf dem Handheld läuft unsere Android-App. Sie meldet sich laut, mit Vibration und oben auf dem Bildschirm, auch wenn das Gerät gerade in der Schürzentasche steckt und der Bildschirm aus ist. "Abgeholt" tippt man direkt in der Benachrichtigung an, ohne die App zu öffnen.
Ohne Internet, aber nie ohne Bon
Der Grund, warum wir einen Hub ins Haus stellen statt alles über die Cloud zu schicken: Das WLAN im Betrieb steht fast immer, das Internet nicht.
Fällt die Leitung aus, merkt der Kellner davon nichts. Der Hub steht im eigenen Netzwerk, speichert jeden Bon lokal und stellt ihn zu, solange das WLAN läuft. Ist ein Handheld kurz nicht erreichbar, weil es am anderen Ende des Hauses war, bekommt es die offenen Bons beim nächsten Kontakt nachgeliefert.
Das Portal, in dem Sie alles einsehen, bekommt die Bons parallel gemeldet. Ist das Internet weg, holt der Hub das nach, sobald die Verbindung wieder da ist. Und für den Fall, dass ein Handheld gerade gar nicht im Haus ist, kann das Portal zusätzlich per Push benachrichtigen. Ein Bon kommt dabei immer nur einmal an, egal über welchen Weg.
So sieht es auf dem Handheld aus
Die App zeigt oben, wer angemeldet ist und ob der Hub erreichbar ist. Darunter stehen die offenen Bons, jeder als eigene Karte mit großer Tischnummer. Was abgeholt wurde, rutscht als schlichte Zeile nach unten, damit man abends noch sieht, was war.

Auf Wunsch holt der Kellner nicht den ganzen Bon ab, sondern einzelne Positionen. Das ist praktisch, wenn die Küche das Steak schon rausgibt, während der Salat noch angerichtet wird: Steak abhaken, mitnehmen, der Rest bleibt offen. Das Portal zeigt später, wer welche Position wann geholt hat.
Wenn ein Kellner gerade beide Hände voll hat
In jedem Betrieb gibt es Momente, in denen der zuständige Kellner nicht kann. Dafür gibt es zwei Einstellungen, beide im Portal mit einem Schalter:
- Übernahme durch Kollegen. Nach einer einstellbaren Zeit ohne Abholung, zum Beispiel drei Minuten, sehen die Kollegen den Bon in einem eigenen Bereich "Bei Kollegen" und übernehmen ihn mit einem Tipp. Wer will, erlaubt die Übernahme auch sofort.
- Verteilung an alle. Alternativ geht jeder Bon an alle Handhelds, und wer zuerst abholt, hat ihn. Die anderen sehen, wer es war. Das passt für Betriebe, in denen alle alles tragen.

Bons, auf denen keine Kellnernummer steht, gehen von sich aus an alle.
Das Portal: Alles im Blick, ohne an den Pi zu müssen
Im SMART Portal, dem gleichen, in dem auch die SelfOrder-Terminals verwaltet werden, sehen Sie Ihren Hub mit Status und Druckeradresse, alle angemeldeten Handhelds mit Kellnernummer und Verbindung, und jeden Bon mit dem Zeitpunkt, an dem er abgeholt wurde.

Verteilung, Übernahme, Wartezeit und positionsweises Abholen stellen Sie hier ein. Der Hub holt sich die Einstellungen von selbst; nach spätestens einer Minute gelten sie, ohne dass jemand in die Küche muss.
Einrichtung: Ein Nachmittag, kein Kassenwechsel
PickReady setzt nichts voraus außer einem Küchenmonitor, der seine Fertig-Bons an einen Netzwerkdrucker schicken kann, und WLAN im Betrieb. Die Kasse bleibt, wie sie ist.
- Hub anschließen. Wir bringen den Raspberry Pi fertig eingerichtet mit. Strom, Netzwerkkabel, fertig.
- Im Küchenmonitor als Drucker eintragen. Der Hub bekommt eine feste Adresse im Netzwerk, die trägt man am Küchenmonitor als Bondrucker ein.
- App aktivieren. Auf jedem Handheld die App installieren und mit dem Lizenzcode aktivieren, oder das Gerät per Pairing-Code im Portal koppeln, so wie bei SelfOrder.
- Kellnernummer eintippen. Der Kellner meldet sich mit der Nummer an, die auch die Kasse für ihn benutzt. Bei Schichtwechsel tippt der nächste seine ein.

Als Handhelds eignen sich Android-Geräte ab Android 8. Entwickelt und getestet haben wir auf dem SUNMI L2s PRO, einem robusten Handheld, das wir auf Wunsch mitliefern.
Was es kostet
10 € je Handheld und Monat, zuzüglich Mehrwertsteuer. Darin enthalten sind die App, die Zustellung im WLAN und per Push, das Portal und alle Updates. Keine Mindestanzahl, keine Laufzeit über Jahre.
Der Hub kommt einmalig dazu, eingerichtet und angeschlossen von uns. Den genauen Preis nennen wir nach einem kurzen Gespräch, weil er davon abhängt, was vor Ort schon da ist.
Für wen sich das lohnt
- Restaurants mit Küchenmonitor, in denen der Service weite Wege hat: Terrasse, mehrere Räume, Biergarten.
- Hotels, in denen das Restaurant, die Bar und der Roomservice aus einer Küche bedient werden.
- Kantinen und Mensen mit Ausgabestellen, an denen Speisen zum Abholen bereitstehen.
Wer heute noch ohne Küchenmonitor arbeitet, für den ist das eine gute Gelegenheit, beides in einem Zug einzuführen. Wir beraten Sie gern, was zu Ihrem Betrieb passt.
Sehen Sie es sich an
Alle Details, technische Daten und die häufigsten Fragen finden Sie auf der Produktseite von SMART PickReady.
- 📞 Direkt anrufen: Rufen Sie uns an unter 0531 / 42 87 88 41
- ✉️ Kontakt aufnehmen: Schreiben Sie uns über unser Kontaktformular, wir zeigen Ihnen PickReady gern bei Ihnen im Betrieb.
